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Lars Ruppel zu unserem 70. Jubiläum

Poetry Slam von Lars Ruppel zu unserem 70. Jubiläum

By Aktuelles

Seit 1956 gibt es den Kinderschutzbund Berlin – für uns ist das dieses Jahr ein Grund zum Feiern. Lars Ruppel hat uns zu unserem Fest einen ganz besonderen Text geschrieben.

Zu unserem 70. Jubiläum veranstalteten wir unsere Jubiläumsfeier im Heimathafen Neukölln und eröffneten damit zugleich die Kinderschutztage 2026 unseres Bundesverbandes. Neben unseren langjährigen Unterstützer*innen aus der Politik und Wirtschaft Berlins, waren die Delegierten von Landes-, Orts- und Kreisverbänden aus ganz Deutschland bei uns zu Gast.

Eröffnet wurde die Veranstaltung mit einem Grußwort der Staatssekretärin und Kinderchancen-Koordinatorin, Mareike Wulf, in Vertretung für Bundesfamilienministerin Karin Prien. Anschließend gab es eine Begrüßung durch die Präsidentin unseres Bundesverbandes Sabine Andresen. In einem Podium sprach Sabine Andresen wenig später mit Katharina Günther-Wünsch, Berlins Senatorin für Bildung, Jugend und Familie und unserem Geschäftsführer Christian Neumann darüber, wie es Kindern heute geht und was soziale Träger der Kinder- und Jugendarbeit bewegt.

Gut zusammengefasst hat das auch Lars Ruppel in seinem Poetry Slam zum 70. Jubiläum des Kinderschutzbundes Berlin. Der Text ist nachstehend zu lesen und ist urheberrechtlich geschützt. Er darf ausschließlich von anderen Landes- und Orts- und Kreisverbänden des Deutschen Kinderschutzbundes unter Angabe des Autors, Lars Ruppel, sowie des Kinderschutzbundes Berlin nicht-kommerziell genutzt werden.

Poetry-Slam von Lars Ruppel zum 70. Jubiläum des Kinderschutzbundes Berlin

Wenn die Sonne aufgeht

Über den Dächern der Stadt

Wenn der Mond seine Sachen packt

Und Schichtende hat

 

Wenn neben Betten, die Wecker

Ihre Menschen anbrülln

Die Erwachsenen Kaffee

In Kaffeetassen fülln

 

Dann wird wieder ein Tag

Einer Geschichte erzählt

Deren Handlung wir kennen

Doch deren Ende noch fehlt

 

Es ist die Geschichte

Der Kinder in Berlin

Und wenn wir sie hören

Kriegt sie Leben verlieh’n

 

Die Story, die jeden Tag

Auf’s neue beginnt

Jeder Tag ist ein Kapitel

Und jedes einzelne Kind

 

Schreibt jeden Tag wieder

Einen eigenen Strang

Hunderttausend Geschichten

Gehen jeden Tag ihren Gang

 

Zwischen Story vom Ponyhof

Und Gruselgeschichte

Zwischen nüchterner Prosa

Und Jubelgedichte

 

Denn so viel von dem

Was in ihren Leben passiert

Ist schon vor der Geburt

Für sie vorformuliert

 

Von dem Geburtsort der Eltern

Und den Eltern davor

Wo die Familie eine Heimat fand

Als sie ihre verlor

 

Vom Mietvertrag und vom

Gesundheitszustand

Von der Hautfarbe

Sie haben es nur in der Hand

 

Wenn die Großen den Kleinen

Die Möglichkeit zu lassen

Dass sie ganz allein

Ihre Geschichte verfassen

 

Wenn die Sonne aufgeht

Und das Schreiben beginnt

Steht der Kinderschutzbund

Bei jedem einzelnen Kind

 

Seit 70 Jahren an ihrer Seite

Um dort so lange zu bleiben

Bis alle Kinder die Chance haben

Um in Ruhe zu schreiben

 

Jemand muss für ihre Anliegen

Die Stimme erheben

Ihre Rechte vertreten

Und für Einhaltung streben

 

Jemand muss die letzten Freiräume

Die sie haben erhalten

Zuhören, beraten

Aktivitäten gestalten

 

Horizonte erweitern

Und Bewusstsein erschaffen

Wissen zugänglich machen

Wo Lücken noch klaffen

 

Den Fokus der Erwachsenen

Auf die Kinder hinlenken

Damit sie lernen die Welt

Stets vom Kind aus zu denken

 

Denn was, was sonst

Soll unser Ziel sein im Leben

Als Kindern die Chance

Auf ein Leben zu geben

 

Das besser ist

Als das eigene war

Stellt das nicht das Grundprinzip

Verantwortung dar?

 

Woran sollen wir uns denn

Sonst messen lassen

Wie viele Shopping Malls

In ein Stadtquartier passen?

 

An Parkmöglichkeiten?

An Zustimmungszahlen?

An der Anzahl der Millionäre?
An Prognosen vor Wahlen?

 

An verfügbaren Büroflächen?

An Quadratmeterpreisen?

Die einzigen Zahlen

Die wirklich beweisen

 

Werden wir unserer Verantwortung

Als Gesellschaft gerecht

Ist die Zahl glücklicher Kinder

Und da läuft nach wie vor schlecht

 

Denn eins von vier Kindern

Wird in Armut geboren

Und in Armut aufwachsen

Hat den Anschluss verloren

 

Hat andere Kleidung

Als die anderen Kids

Was anderes in der Brotbox

Und allzu oft nix

 

Kein Urlaub, keine Nachhilfe

Kein Klavierunterricht

Und bald nicht mal mehr die Sozialarbeiterin

Die mit ihm spricht

 

Das sind zu viele Kinder mit

Ängsten daheim

Mit schlechten Erfahrungen

Mit Papa allein

 

Zu viele, zu lang schon

Zu groß das Problem

Um es nur als ein Teil

Eines Ganzen zu seh’n

 

Es ist die Grundlage der Welt

Wie sie morgen sein wird

Weil jedes Kind heute schon

Die Zukunft kreiert

 

Unsere eigenen Probleme

Lösen wir nicht mehr auf

Doch wenn wir nur an uns denken

Nehmen wir damit in Kauf

 

Dass viel zu viele Geschichten

Viel zu gruselig bleiben

Wir wollen doch alle Happy Ends

Also lasst sie uns schreiben

Kind stellt eine Frage an die Politiker*innen

Unser Fachtag – “Ein echter Lichtblick im grauen Berlin”

By Aktuelles

Zu unserem 70-jährigen Bestehen, haben wir einen Fachtag mit 70 Kindern und 70 Fachkräften veranstaltet. Gemeinsam haben wir über die Beteiligung von Kindern an der Gesellschaft gesprochen.

Bei unserem Fachtag zu unserem 70. Jubiläum am 7. Mai brachten wir fast 70 Fachkräfte und 70 Kinder zusammen, um über die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen zu sprechen. Unter dem Motto „Mit Recht. Mit Bestimmung“ erstellten wir ein Programm, das sowohl Kinder als auch Fachkräfte ansprechen sollte. „Das ist nicht selbstverständlich. Ihr Kinder hier im Raum könnt ein Lied davon singen: Viel zu oft wird über Kinder gesprochen, statt mit ihnen. Doch echte Teilhabe beginnt genau hier: beim Zuhören“, eröffnete unser Geschäftsführer Christian Neumann die Veranstaltung.

Nachdem Kinder wie Fachkräfte die Möglichkeit hatten, ihre Fragen an drei Bezirkspolitiker*innen zu stellen, konnten sie eine Fachkräfte- und eine Kinder-Uni zu Kinderrechten und Beteiligung besuchen. Anschließend an eine gemeinsame Mittagspause mit Raum zum Spielen für die Kinder, wählten sie dann aus sechs verschiedenen Workshops, das Angebot aus, das sie am meisten interessierte.

Während die Fachkräfte vor allem Workshops zu Adultismus (vom Institut Kinderwelten für diskriminierungskritische Bildung e.V.) und Beteiligung im Kinderschutz (Fröbel e. V.) besuchten, konnten sich die Kinder beim Poetry-Slam (von Lars Ruppel), beim Bau einer Arche (von ANOHA) oder bei der Jugendfeuerwehr austoben und beteiligen. Unsere Beratungsstelle gab für Fachkräfte zudem einen Workshop zu sexueller Bildung – einem wichtigen Baustein in der Prävention von sexualisierter Gewalt gegen Kinder.

Abschließend zogen wir gemeinsam Bilanz – und die fiel durchaus positiv aus. Noch Tage nach der Veranstaltung konnten wir uns über das sehr wertschätzende Feedback der Teilnehmer*innen freuen. „Ihre Veranstaltung war wirklich ein echter Lichtblick im grauen Berlin“, schrieb uns eine Fachkraft. „Meine Tochter, war ganz begeistert! Vielen Dank für diesen außergewöhnlichen und großartigen Tag!“, hieß es von einer Mutter.

Auch wir sagen: Danke – an alle, die sich auf unsere Idee eingelassen haben. Danke, an alle, die da waren!

 

Kooperationsprojekt „Kinderrechte to play“ stärkt Kinder als Botschafter*innen für ihre Rechte

By Pressemitteilungen und politische Positionen, Aktuelles

Der Kinderschutzbund Landesverband Berlin arbeitet mit dem GRIPS Werke e.V. und dem GRIPS Theater zusammen. Kinder sollen sich bei einem Theaterprojekt ihre eigenen Rechte kreativ erschließen.

Der Kinderschutzbund Landesverband Berlin e. V. ist Kooperationspartner des Beteiligungsprojekts „Kinderrechte to play“ der GRIPS Werke e.V. und des GRIPS Theaters. Das Projekt wird an einem der eFöB-Standorte des Kinderschutzbundes vorgestellt, um Kinder für eine kostenfreie Teilnahme zu begeistern.

Kinderbeteiligung ist seit vielen Jahren fest im Selbstverständnis der GRIPS Werke e.V. und des GRIPS Theaters verankert. Mit dem neuen Projekt „Kinderrechte to play“ entwickelt das GRIPS ein kreatives Format, in dem sich Kinder die Kinderrechte erarbeiten und ihr Wissen an andere Kinder weitergeben. So werden die Kinder zu Botschafter*innen für Kinderrechte.

In den Spielzeiten 2026 bis 2028 sind Kinder im Alter von 9 bis 12 Jahren eingeladen, sich intensiv mit ihren Rechten auseinanderzusetzen und spielerisch eigene künstlerische Wege zu erforschen. Dabei erkunden sie beispielsweise Theater, Tanz und Musik als Ausdrucksformen. Aus diesen Entdeckungen entwickeln sie eigene Spiele und Methoden, um ihr Wissen über Kinderrechte weiterzugeben – ganz ohne Erwachsene. Ein professionell produziertes Methodenset entsteht, das anschließend veröffentlicht und verteilt wird.

Mit „Kinderrechte to play“ gestalten Kinder ihre Perspektiven selbst, kommunizieren in ihren eigenen Ausdrucksformen und geben sie an Gleichaltrige weiter. Das Projekt verbindet künstlerische Arbeit mit selbstbestimmter Auseinandersetzung und schafft Räume für Ausdruck, Mitbestimmung und Empowerment. Es knüpft an die langjährige Praxis der partizipativen Theaterarbeit der GRIPS Werke e.V. und des GRIPS Theaters an und stärkt Kinder darin, ihre Sichtweisen eigenständig zu gestalten und zu teilen.

Der Kick-Off des Projekts findet am 07. und 08. Februar 2026 statt.

Weitere Informationen: www.kinderrechte-to-play.de

Gefördert von: Aktion Mensch, Paritäter Berlin, Bundeszentrale für politische Bildung, Deutsches Kinderhilfswerk.

In Kooperation mit: Der Kinderschutzbund LV Berlin, Archiv der Jugendkulturen, Netzwerk Kinderrechte, Evangelisches Johannesstift

Mit freundlicher Unterstützung von: Kulturprojekte Berlin, Bildungsflügel e.V.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier zum Download.

Sie sind Journalist*in und möchten in Zukunft Pressemitteilungen vom Kinderschutzbund Berlin erhalten? Dann freuen wir uns über Ihre Nachricht an presse@kinderschutzbund-berlin.de.

Raphael Cuadros, neuer stellvertretender Geschäftsführer des Kinderschutzbundes Berlin.

Raphael Cuadros übernimmt stellvertretende Geschäftsführung

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Der Kinderschutzbund Landesverband Berlin freut sich über personelle Verstärkung in der Geschäftsführung: Raphael Cuadros ist seit dem 16. Juni 2025 Teil des Teams und übernimmt in Vertretung von Christian Neumann die Leitung der Geschäfte. “Die Verbindung aus politischem Einsatz für Kinderrechte und der konkreten Arbeit mit Kindern vor Ort – das finde ich so stark am Kinderschutzbund. Um die Rechte von Kindern durchzusetzen, haben wir einige Herausforderungen vor uns. Ich freue mich, in einem so beeindruckenden Verband Verantwortung zu übernehmen und mitzugestalten, wie wir diesen begegnen”, so Cuadros.

Cuadros ist studierter Psychologe und war in seiner letzten Funktion als Vorstand der zivilen Seenotrettungsorganisation Sea-Watch tätig. Zuvor war er Referent im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, wo er u. a. die Förderung von zivilgesellschaftlichen Organisationen im Bundesprogramm “Demokratie leben!” koordinierte. Mit seiner langjährigen Erfahrung an der Schnittstelle von Politik und Zivilgesellschaft bringt Cuadros wertvolle Impulse in die Arbeit des Landesverbandes ein.

Neuer Kinderrechte-Workshop “Action ist cool”

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Am Dienstag, den 25.03.2025, waren wir bei einem Kinderrechte-Kongress von SOCIUS Bildungspartner mit 150 Kindern im Beach-Mitte eingeladen. Dort hatten wir die Chance unseren neuen Kinderrechte-Workshop “Action ist cool” vor Grundschüler*innen vorzustellen und auszuprobieren.

Insgesamt konnten wir unseren Workshop zwei mal für je 20 Kinder anbieten. Ein Kind war so begeistert, dass es “Action ist cool” beide Male besucht hat. Das nehmen wir als positives Feedback 🙂 Gemeinsam erarbeiteten wir anhand ausgewählter Kinderrechte und Kinder-Kinderrechteaktivist*innen das manchmal für Kinder schwer greifbare Thema. Nach der ersten intensiven Workshopphase ging es weiter in den aktiven Tell mit “Butti”, unserer treuen Buttonmaschine. Hier hatten die Kids die Chance eigene Kinderrechte-Buttons zu erstellen. Zum Schluss gab es noch ein schickes Zertifikat und viele begeisterte Kids.

Der Tag im Beach-Mitte war rundum schön. Jede Menge Inspiration und ganz viel Sand in den Schuhen 🙂 Die Kinderrechte-Bildung im Beach-Mitte ist genau die Art von Förderung und Stärkung, die wir für Kinder mehr brauchen.

Interesse an unserem Workshop? Dann melde dich per Mail an Agnieszka. Wir empfehlen den Workshop für Grundschüler*innen ab Klasse drei.

#unkürzbar: Offener (Protest) Brief

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Erneut drohen Kürzungen in der Kinder- und Jugendhilfe und der Familienförderung im Bezirk Mitte.

Nachdem wir bereits im Frühjahr 2024 u.a. mit einem offenen Brief und diversen Protestaktionen im Schulterschluss mit vielen Trägern uns gegen drohende Kürzungen zur Wehr setzen mussten, befinden wir uns nach nur wenigen Monaten in der gleichen katastrophalen Lage: Erneut drohen der
Kinder- und Jugendhilfe Kürzungen und damit verbunden die Reduzierung von Leistungen nach §11, §13.1 und §16. Lest hier unseren aktuellen Brief an die politisch Verantwortlichen.

Neue Kinderschutzbund-Kampagne zum Weltkindertag 2024

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Wen kümmert’s, wenn die Kita früher schließen muss? Wen kümmert’s, wenn die Turnhalle unbenutzbar ist und kein Sportunterricht stattfinden kann? Zum Weltkindertag am 20.09.2024 stellen wir euch die neue Kinderschutzbund-Kampagne „Wen kümmert’s?“ vor.

Erzieherinnen und Erzieher, Lehrkräfte und Jugendamtsmitarbeitende setzen sich mit ganzer Kraft für Kinder und Jugendliche ein. Doch die Bedingungen, unter denen sie arbeiten müssen, sind alarmierend: Überall herrschen Personalmangel und Geldnot, mit fatalen Folgen für Kinder und Jugendliche – doch wen kümmert’s?

Die Klagen der Jugendämter, Kitas und Schulen lösen nicht mehr als ratloses Achselzucken aus. Die Ursache liegt in einer Haltung, die die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen nicht ernst nimmt. Ihre Kindheit wurde kaputtgespart.

Der Schutz und das gute Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen muss unserer Gesellschaft mehr wert sein als eine Randnotiz im politischen Diskurs. Es ist unerlässlich, dass auf allen politischen Ebenen Maßnahmen ergriffen werden, um Schulen zu einem Ort gesunden Aufwachsens und die Kinder- und Jugendhilfe wieder handlungsfähig zu machen. Mit unserer Kampagne „Wen kümmert’s?“ stellen wir uns an die Seite der Jugendämter, Kitas und Schulen. Wir wollen die Krise der Kindheit ins Bewusstsein unserer Gesellschaft und in die Politik tragen und Veränderungen anstoßen.

Alle Materialien und mehr Infos zur Kampagne finden Sie bei unserem Bundesverband.

Ein gesunder Nachmittagssnack für die Kinder unserer eFöB-Standorte.

Kinderschutzbund Berlin für beitragsfreies Schulessen

By Pressemitteilungen und politische Positionen, Aktuelles

42 Organisationen, Expert*innen und Bürger*innen fordern die Beibehaltung vom beitragsfreiem Schulessen in Berlin.

Der Ernährungsrat Berlin, der Landesschülerausschuss, der Kinderschutzbund Berlin, die Sarah Wiener Stiftung, Restlos Glücklich, Slow Food, die Verbraucherzentrale Berlin, das Deutsche Netzwerk Schulverpflegung und viele weitere Organisationen und Expert*innen appellieren in einem Offenen Brief an die Landesregierung, die Finanzierung des Schulessens für Grundschüler*innen in Berlin beizubehalten und auf Kitas auszuweiten.

Berlin setzt bundesweit Maßstäbe beim Schulessen – bei der Qualitätsverbesserung und als erstes Bundesland, das ein beitragsfreies Schulessen in den Grundschulen finanziert. Dass Politiker*innen der Berliner CDU und SPD diese Praxis nun in Frage stellen, ist angesichts der wirtschaftlichen, sozialen und gesundheitlichen Vorteile dieser Investitionen kurzsichtig und gänzlich unangemessen. Es widerspricht sowohl den Empfehlungen des ersten vom Bundestag mandatierten Bürgerrats als auch der Expertise führender Wissenschaftler*innen auf diesem Gebiet.

Eine vollwertige Ernährung, insbesondere in den frühen Entwicklungsphasen der Kinder, ist die Grundlage einer gesunden Entwicklung und für Chancengleichheit in Bildung und Teilhabe. Den wirtschaftlichen und sozialpolitischen Nutzen belegen u.a. auch die im Brief zitierten Studien aus Ländern, die flächendeckend ein kostenloses Schulessen anbieten.

Voting für Förderpenny. Wir sind im Finale!

By Aktuelles

Dieses Jahr haben wir es ins Finale vom Förderpenny der Supermarktkette PENNY geschafft. Der Gewinner innerhalb der Nachbarschaftsregion erhält eine Spende von 1.500 € sowie zusätzlich eine Jahresförderung bestehend aus den Spenden der Nachbarschaftsmärkte (ab November).

Bis zum 08.09.24 könnt ihr eure Stimme für den Kinderschutzbund Berlin auf der Förderpenny-Homepage abgeben:

Der Förderpenny – Soziales Engagement | PENNY.dehttps://www.penny.de/aktionen/foerderpenny/?shortlist_name=Deutscher+Kinderschutzbund+LV+Berlin+e.V.

Pro Tag, kann 1x abgestimmt werden. Wenn ihr also mehrmals für uns stimmen möchtet, dann freuen wir uns!