Der Kinderschutzbund Landesverband Berlin arbeitet mit dem GRIPS Werke e.V. und dem GRIPS Theater zusammen. Kinder sollen sich bei einem Theaterprojekt ihre eigenen Rechte kreativ erschließen.
Der Kinderschutzbund Landesverband Berlin e. V. ist Kooperationspartner des Beteiligungsprojekts „Kinderrechte to play“ der GRIPS Werke e.V. und des GRIPS Theaters. Das Projekt wird an einem der eFöB-Standorte des Kinderschutzbundes vorgestellt, um Kinder für eine kostenfreie Teilnahme zu begeistern.
Kinderbeteiligung ist seit vielen Jahren fest im Selbstverständnis der GRIPS Werke e.V. und des GRIPS Theaters verankert. Mit dem neuen Projekt „Kinderrechte to play“ entwickelt das GRIPS ein kreatives Format, in dem sich Kinder die Kinderrechte erarbeiten und ihr Wissen an andere Kinder weitergeben. So werden die Kinder zu Botschafter*innen für Kinderrechte.
In den Spielzeiten 2026 bis 2028 sind Kinder im Alter von 9 bis 12 Jahren eingeladen, sich intensiv mit ihren Rechten auseinanderzusetzen und spielerisch eigene künstlerische Wege zu erforschen. Dabei erkunden sie beispielsweise Theater, Tanz und Musik als Ausdrucksformen. Aus diesen Entdeckungen entwickeln sie eigene Spiele und Methoden, um ihr Wissen über Kinderrechte weiterzugeben – ganz ohne Erwachsene. Ein professionell produziertes Methodenset entsteht, das anschließend veröffentlicht und verteilt wird.
Mit „Kinderrechte to play“ gestalten Kinder ihre Perspektiven selbst, kommunizieren in ihren eigenen Ausdrucksformen und geben sie an Gleichaltrige weiter. Das Projekt verbindet künstlerische Arbeit mit selbstbestimmter Auseinandersetzung und schafft Räume für Ausdruck, Mitbestimmung und Empowerment. Es knüpft an die langjährige Praxis der partizipativen Theaterarbeit der GRIPS Werke e.V. und des GRIPS Theaters an und stärkt Kinder darin, ihre Sichtweisen eigenständig zu gestalten und zu teilen.
Der Kick-Off des Projekts findet am 07. und 08. Februar 2026 statt.
Weitere Informationen: www.kinderrechte-to-play.de
Gefördert von: Aktion Mensch, Paritäter Berlin, Bundeszentrale für politische Bildung, Deutsches Kinderhilfswerk.
In Kooperation mit: Der Kinderschutzbund LV Berlin, Archiv der Jugendkulturen, Netzwerk Kinderrechte, Evangelisches Johannesstift
Mit freundlicher Unterstützung von: Kulturprojekte Berlin, Bildungsflügel e.V.
Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier zum Download.
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