Deutscher Kinderschutzbund Landesverband Berlin e.V.
 

Kinderarmut

 

Unser Thema: Kinderarmut

In Berlin lebt jedes dritte Kind in Armut.

 

Was bedeutet Armut für Kinder?

Ernährung und Gesundheit
Arme Kinder haben einen schlechteren Gesundheitszustand, ernähren sich ungesünder, haben mehr Kopf- und Rückenschmerzen und schlafen schlechter ein. Arme Kinder sind häufiger depressiv und leiden unter Einsamkeitsgefühlen und Ängsten.

Erziehung, (Aus-)Bildung und Arbeit
Arme Kinder zeigen Auffälligkeiten im Spiel-, Arbeits-, Sprach- und Sozialverhalten. Sie gehen weitaus seltener aufs Gymnasium. Daraus resultieren geringere Chancen auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt.

Kinderarmut MädchenWohnverhältnisse
Arme Kinder leben in eher beengten Wohnverhältnissen. Sie haben weniger Rückzugmöglichkeiten und Platz zum Spielen und Lernen.

Freizeitgestaltung und Konsum
Arme Kinder unternehmen mit ihren Familien selten etwas gemeinsam und es wird seltener zusammen gegessen. Urlaube, Ausflüge und Feiern sind oft nicht finanzierbar.

Gesellschaftliches und kulturelles Leben
Arme Kinder können außerschulischen Aktivitäten, die mit Kosten verbunden sind, oft nicht wahrnehmen - etwa sportliche Betätigungen und musische Angebote wie auch altersgemäße Unterhaltungen wie Kino, Schwimmbad, Konzerte.

 

Was macht der Berliner Kinderschutzbund gegen Kinderarmut?

 

Nähere Informationen zu Definition und Ausmaß von Armut finden Sie hier:

www.amtliche-sozialberichterstattung.denach oben